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Dienstag, 23. Juli 2019
Nächtlicher Fluglärm raubt Tegel-Anwohnern den Schlaf

Berlin - Wenn es Abend wird auf dem Flughafen Tegel, zieht dort keine Ruhe ein. In TXL darf auch zu später Stunde gestartet und gelandet werden. Eine neue Statistik zeigt nun, wie groß die Belastung der Anlieger ist. Danach gab es auf dem am stärksten genutzten Flughafen dieser Region im vergangenen Jahr 10123 Starts und Landungen zwischen 22 und 5.59 Uhr – deutlich mehr als in früheren Jahren. Davon fanden 1547 nach 23 Uhr statt. „Ich finde diese Zahlen extrem“, sagte Jörg Stroedter, SPD-Fraktionsvize und Abgeordneter aus Reinickendorf. Rot-Rot-Grün fordert, die Flughafenentgeltordnung zu ändern, um für Spät- und Nachtflüge hohe Zuschläge festzulegen: bis 700 Prozent.

Quelle: Berliner-Zeitung - Weiterlesen: https://t1p.de/m4lz oder obigen Titel anklicken.



Dienstag, 12. Februar 2019
Berlin will Tegel umbauen

Berlin will Tegel für 103 Millionen Euro umbauen.

103 Millionen Euro für Tegel, den Kurt-Schumacher-Platz sowie den Umbau des Noch-Airports und der Quartiere drumherum in ein durch Brücken und Wege verbundenes, mit Plätzen, See und Uferzonen durchsetztes neues Wohnviertel für rund 18.000 Menschen – das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Die „Förderkulisse“ steht für das „Stadtumbaugebiet Umfeld TXL“, wie es im Amtsdeutsch heißt. Los geht’s nach Angaben der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Linke), in zwei Jahren: „Ein halbes Jahr nach dem Ende des Flugbetriebs“.

Weiterlesen: https://www.tagesspiegel.de/berlin/im-fall-einer-ber-eroeffnung-berlin-will-tegel-fuer-103-millionen-euro-umbauen/23979092.html

oder obigen Titel/Überschrift anklicken

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BUND Landesverband Berlin

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich ein für den Schutz unserer Natur und Umwelt – damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohn­bar bleibt.

Der BUND fordert
Nachtflugverbote von 22 bis 6 Uhr in Tegel, Schönefeld und auf dem BER! Lärm- und treibhausgasabhängige Flughafenentgelte! Kurzstreckenflüge konsequent auf die Schiene verlagern! Subventionen für Flughafenbetrieb und -bau streichen!

https://www.bund-berlin.de/themen/mobilitaet/flugverkehr/

Noch nie gab es nach 22 Uhr so viele Flüge

Es ist ein Rekord, auf den viele Anwohner des Flughafens Tegel sicher gern verzichten würden. Noch nie hat es auf dem innerstädtischen Flughafen spätabends und nachts so viele Starts und Landungen gegeben wie im vergangenen Jahr. Das geht aus einer Statistik der Flughafengesellschaft FBB vor, die der Berliner Zeitung vorliegt.
Weiterlesen/Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

Nachtflüge in TXL:

Fast 700 Maschinen in neun Monaten

Der Airport ist komplett ausgelastet. Nachts herrscht Flugverbot, doch das wird immer öfter gebrochen. Fatina Keilani

An diesem Freitag kommt es noch mal zu Rekordzahlen, in Scharen fliegen die Berliner über Weihnachten in ihre Heimatorte – danach kehrt Ruhe ein. Erst ab dem zweiten Feiertag nimmt der Verkehr leicht zu, wenn die Leute zurückkommen. Der Flughafen Tegel ist ausgelastet, weiteres Wachstum nicht möglich. Jedenfalls nicht zu den üblichen Zeiten. Steigende Passagierzahlen erklären sich laut Flughafensprecher Daniel Tolksdorf vor allem durch immer vollere Maschinen.
Quelle/Weiterlesen: https://www.tagesspiegel.de/

300.000 Menschen leiden unter Tegel-Fluglärm

Berlin – Etwa 300.000 Menschen in Berlin und Brandenburg leiden nach Angaben des Berliner Senats unter Fluglärm durch den Airport Tegel. Berlins Umweltverwaltung veröffent­lichte heute eine Lärmkarte, die auf 185.464 Flugbewegungen im Vorjahr beruht. Daraus geht hervor, dass tagsüber 141.900 Berliner 55 bis 60 Dezibel Fluglärm aus­gesetzt sind, 133.900 Hauptstädter mehr als 60 Dezibel.
Im Tegel-Einzugsbereich sind demnach 275.800 Berliner betroffen, vor allem in den Bezirken Spandau, Reinickendorf und Pankow. Hinzu kämen Branden­burger, die in der Flugschneise lebten, hieß es. „Die Zahlen zeigen, dass der Flughafen Tegel eine enorm belastende Lärmquelle für sehr viele Berlinerinnen und Berliner ist“, sagte Umwelt- und Verkehrsenatorin Regine Günther (parteilos/für Grüne). Der anste­hen­de Volksentscheid für eine Offenhaltung Tegels verunsichere diese Menschen.
Weiterlesen: https://www.aerzteblatt.de/

Lärmkarte Berlin 2018

So laut ist es vor Ihrer Haustür:
https://inte raktiv.morgenpost.de/

Flugbewegungen in SXF und TXL

Mit dem Informationstool TRAVIS sind für die Flughäfen Schönefeld und Tegel die aktuellen Flugbewegungen und Fluglärmmessdaten mit wenigen Minuten Verzögerung abrufbar. TRAVIS gibt Auskunft, um welchen Flugzeugtyp und welche Airline es sich gehandelt hat, welches Flugziel das Flugzeug hat bzw. wo es abgeflogen ist und macht Daten zugänglich über die Flughöhe, die Geschwindigkeit und den Anflug- bzw. Steigwinkel. Durch das Platzieren des Häuschen-Symbols auf der Karte und den Klick auf ein Flugzeug wird angezeigt, in welcher Höhe das Flugzeug beispielsweise das Haus überflogen hat oder welchen seitlichen Abstand das Haus zur An- bzw. Abfluggrundlinie hat. Darüber hinaus bietet TRAVIS eine Archiv-Funktion. Durch die Eingabe eines Datums bzw. einer Zeit können auch in der Vergangenheit liegende Lärmereignisse analysiert werden. Auch ein „Abspielen“ der Flugbewegungen quasi im Zeitraffer ist möglich.
Über die TRAVIS-Karte können mit einem Klick auf die Messstellen ferner auch die aktuellen Fluglärmmessdaten angezeigt werden.

Flugbewegungen und Messdaten Flughafen Schönefeld

Flugbewegungen und Messdaten Flughafen Tegel

Fluglärmprognose BER

Wie laut wird es rund um den neuen Hauptstadtflughafen?
Die „Fluglärmprognose BER“ bietet Informationen zur Entwicklung des Fluglärms nach Inbetriebnahme des neuen Flughafens. Mit der Fluglärmprognose kann für jede Adresse in der Umgebung des BER abgeschätzt werden, wie hoch die Flugzeuge über das Haus fliegen und - sofern die angegebene Adresse innerhalb der dargestellten Flugkorridore liegt - welche Maximalpegel auftreten werden. Auch der prognostizierte äquivalente Dauerschallpegel wird für jede eingegebene Adresse ermittelt. Der äquivalente Dauerschallpegel ist ein Maß für die durchschnittliche Schallbelastung, bei der Dauer, Häufigkeit und Intensität der einzelnen Schallereignisse berücksichtigt werden. Ein Klick auf „Ostabflüge“ oder „Westabflüge“ wählt die Flugrichtung von Start und Landung, für die die Werte angezeigt werden sollen. Rund 2/3 des Jahres wird gen Westen abgeflogen.
Mit einem Klick auf die Lärmmessstellen der FBB (violette Punkte in der Anwendung) können die entsprechenden Messberichte der vergangenen Monate bzw. des letzten Jahres abgerufen werden.

Weitere Infos hier: https://www.berlin-airport.de/

Kiez Reinickendorf - Blog

Wird die BER-Eröffnung schon wieder verschoben?

Auf der Südbahn stehen Kabelschächte unter Wasser, Kosten für die Erneuerung: zehn Millionen. Auch im Terminal gibt es noch viele Mängel. Ein Statusbericht von Thorsten Metzner

Der Countdown am BER läuft. Wieder mal. Spätestens im Mai/Juni 2019 müssen alle Bauarbeiten im Terminal des künftigen Hauptstadt-Airports in Schönefeld, an dem seit 2006 gewerkelt wird, abgeschlossen sein. Nicht einmal ein halbes Jahr ist dafür noch Zeit – sonst platzt die für Oktober 2020 angekündigte Inbetriebnahme des BER.

Weiterlesen/Quelle: https://www.tagesspiegel.de/

BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

Aufsichtsrat und Geschäftsführung haben sich in Berlin darauf verständigt, den neuen Hauptstadtflughafen BER im Oktober 2020 in Betrieb zu nehmen. Die Kontrolleure hätten den Vorschlag von Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup einstimmig und zustimmend zur Kenntnis genommen, sagte Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider nach einer Sitzung des Gremiums in Berlin-Tegel. Weiterlesen/Quelle: www.spiegel.de/

Flughafen Tegel TXL

Foto: (c) Klaus-Dieter May

Über uns in Reinickendorf

Verschärfte Sorgen am Durchhalte-Airport

Das BER-Drama ist auch immer die Geschichte des TXL. Die Verschiebung des Eröffnungstermins auf 2021 hätte große Folgen für Tegel - zumal schon das Ergebnis des Volksentscheids gravierende Probleme verursacht.
Es war die Woche eines denkwürdiges Baustellenjubiläums: 2000 Tage BER-Nicht-Eröffnung. Doch nicht nur das – es war auch das Jubiläum von TXL, der vor 2000 Tagen und einer Nacht hätte geschlossen werden sollen. Ein folgt ein Überblick. Weiterlesen/Quelle: www.tagesspiegel.de/

TÜV berichtet über neue gravierende Mängel am BER

Der Zeitplan für die Eröffnung des Flughafens ist einmal mehr gefährdet. Laut Medien fanden Sachverständige neue Defizite – auch bei Anlagen, die längst fertig schienen. Weiterlesen: http://www.zeit.de/

01.11.2017: Die Initiative gegen Fluglärm und TXL schließen wurde eingestellt. Trotzdem weiterhin aktuelle Informationen!

Trotz Volksentscheid:

Tegel-Planer dürfen weiterarbeiten

Die Pläne für die Nachnutzung des Flughafens Tegels laufen auch nach dem Volksentscheid für eine Offenhaltung weiter. Weiterlesen: https://www.morgenpost.de/

Der Jumbojet kehrt zurück:

Lautes Großflugzeug wird im November eingesetzt

Tegel. Anwohner des Flughafens Tegel müssen im November mit mehr Lärm rechnen. Grund ist der Einsatz einer Boeing 747-400 seitens der Lufthansa.
Weiterlesen: http://www.berliner-woche.de/

Debatte um den Weiterbetrieb:

Blindflug nach Tegel

"Die FDP hat im ersten Anflug auf ein Gesetz zur Offenhaltung des Flughafens Tegel die – erwartete – Bruchlandung hingelegt. Der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses lehnte am Donnerstag mit den Stimmen der Koalition und der CDU das von der FDP vorgelegte „Tegel-Offenhaltungsgesetz“ ab. Einen Partner fand die FDP nur in der AfD." Quelle: www.tagesspiegel.de/berlin/

"Im Senat scheint der Erfolg des Volksbegehrens keine Wirkung gezeigt zu haben. Im Roten Rathaus hält man daran fest: Wenn der BER in Betrieb ist, wird Tegel geschlossen. Für eine Kursänderung gebe es keinen Anlass, sagte Senatssprecherin Claudia Sünder am Dienstag." – Quelle: www.berliner-zeitung.de/26663762 ©2017

Tegel vom Fluglärm befreien:

Eine Chance für die ganze Stadt

Zum Volksbegehren für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel erklären Nina Stahr und Werner Graf, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

„Wir haben Respekt für die vielen gesammelten Unterschriften des Volksbegehrens und nehmen dieses Votum sehr ernst. Für uns bleibt aber klar: Tegel muss endlich vom Flugverkehr befreit werden. Den Flughafen weiter zu betreiben bringt Vorteile für einige Wenige – zu Lasten der ganzen Stadt.
Für hunderttausende Berlinerinnen und Berliner ist Tegel eine hohe Lärmbelastung. Dieser Lärm macht krank. Das können und dürfen wir den vielen betroffenen Menschen nicht länger zumuten, nur damit ein paar Wenige schnell ihren Flieger erreichen!

Um den Flughafen weiter zu betreiben, müsste beim Lärmschutz in großem Umfang nachgerüstet werden. Die Kosten würden in die Millionen gehen, manche Schätzungen gehen sogar von Milliarden aus. Dieses Geld braucht die Stadt dringend für andere Dinge. Tegel darf nicht zu einem weiteren Berliner Milliardengrab werden!

Wir wollen das Flughafengelände für Wohnungen und als Technologiestandort nutzen. Das hilft gegen steigende Mietkosten in ganz Berlin und schafft Arbeitsplätze. Bis zu 20.000 Menschen könnten dort arbeiten, mehr als 10.000 ein Dach über dem Kopf finden. Eine solche Chance darf sich Berlin nicht entgehen lassen!

Für uns ist klar: Sobald der BER eröffnet, muss Tegel geschlossen werden. Statt an Altem festzuhalten, schaffen wir damit neue Möglichkeiten, investieren in die Zukunft der Stadt und verbessern die Situation für hunderttausende Berlinerinnen und Berliner. Die Politik muss Verantwortung gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern übernehmen: Tegel muss endlich vom Fluglärm befreit werden. Das ist im Interesse der gesamten Stadt.“

Quelle: https://gruene.berlin/nachrichten/

Berliner Flughafen TXL

Michael Müller: Tegel muss geschlossen werden
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hält an der Schließung des Flughafens Tegels fest.Wir haben die Planfeststellung und die Genehmigung für Schönefeld bekommen - auch auf der Grundlage, dass andere Kapazitäten geschlossen werden.“

Weiterlesen/Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26671390

Viele Reinickendorfer sind für den Weiterbetrieb

Volksbegehren für Tegel

So haben die Berliner in den einzelnen Bezirken abgestimmt – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin

Lärm-Karte

Wo der Fluglärm durch Tegel besonders stark ist:

Berlin - Am Flughafen Tegel scheiden sich nach wie vor die Geister. Nach rund sechs Monaten haben die Organisatoren des Volksbegehrens für die Offenhaltung des innerstädtischen Flughafens gut 247.000 Unterschriften eingereicht und bewiesen, dass der TXL in Berlin wohl doch mehr Fans hat als erwartet.
Fluglärm in Reinickendorf und Pankow
Doch kaum wurde der Erfolg der Aktion verkündet, machten Flughafen-Anwohner ihren Ärger über diese Liebeserklärung publik. Denn sie leiden unter dem Flughafen. Überraschend: Die Wut ist nicht nur im direkt vom Fluglärm betroffenen Reinickendorf groß, sondern auch in weiter entfernt liegenden Bezirken wie Pankow. Weiterlesen/Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26239490 ©2017

Anfrage an Senator Geisel

... zur Offenhaltung von Tegel

Anfrage der BI Bürgerinnen und Bürger gegen das Luftkreuz auf Stadtflughäfen an den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Herrn Andreas Geisel zur Offenhaltung von Tegel.

Zur Anfrage und Antwort (PDF)

BER wird ausgebaut

Mehdorns Plan wird umgesetzt
Im Herbst angekündigt, jetzt ausgeschrieben: Für 200 Millionen Euro soll der Pier Nord verlängert werden.

Lesen Sie den ganzen Artikel im Tagesspiegel: www.tagesspiegel.de/

Der Lärm bringt mich um

Lärm am Arbeitsplatz – ein unterschätzter Stressfaktor

Viele Erwerbstätige leiden unter hohen Geräuschpegeln oder Bürolärm. Obwohl er von der Arbeitsmedizin nicht als Stressfaktor anerkannt wird, wirkt sich Lärm (auch Fluglärm) nachweislich negativ auf die Leistungsfähigkeit aus und verursacht dadurch volkswirtschaftliche Schäden. http://info.arte.tv/de/

16.11.2015: Pressemitteilung

Studienleiter Prof. Dr. Rainer Guski: „Fluglärm ist das Lästigste was wir haben!“
Ergebnisse der NORAH-Studie auf der ICANA 15 Health vorgestellt


„Hier sterben mehr Menschen am Lärm als am Verkehr.“
Mit diesen Worten kommentierte Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann (Universität Greifswald) als Mitglied des Beirats zur Qualitätssicherung die Erkenntnisse über fluglärmbedingte Krankheitsrisiken. Als gesichert angesehen wird von den Forschern der Zusammenhang zwischen Lärm und vermehrten Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen, tödlichen Herzinfarkten sowie Depressionen.

Download der Pressemitteilung vom 16.11.2015 - hier -

Umweltverbände: Flüge sollen teurer werden

Mehrere Umweltverbände dringen in einem Konzeptpapier auf mehr Umweltschutz im Luftverkehr. Zentrale Forderungen: Weniger Flüge und höhere Preise. Außerdem sollen sich Flugrouten und Flughöhen ändern.
Von Daniela Siebert

Die Hauptstoßrichtung des Konzeptes lautet: Flugreduzierung. Denn Flugzeuge, die nicht fliegen, belasten auch die Umwelt nicht. So gehören sowohl Schließungen von Flughäfen zu den vorgeschlagenen Maßnahmen als auch eine umfangreiche Verlagerung der Reisen auf die Bahn, insbesondere bei Kurzstrecken innerhalb von Deutschland. Darüber hinaus wollen die beteiligten Organisationen vom BUND über etwa die Bundesvereinigung gegen Fluglärm und Robin Wood bis hin zum Verkehrsclub Deutschland, VCD, die Geldschraube anziehen. Fliegen soll teurer und damit unattraktiver werden und dabei insbesondere die Umweltbelastung eingepreist werden. Etwa durch eine Klimaabgabe, die Michael Ziesak vom VCD so umreißt - weiterlesen: www.deutschlandfunk.de/

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Studie: Lärm weniger gesundheitsschädlich als gedacht

Frankfurt/Main. Permanenter Verkehrslärm verursacht einer neuen Studie zufolge insgesamt geringere Gesundheitsschäden als bisher angenommen. So konnte zum Beispiel der lange vermutete Zusammenhang zwischen Lärm und Bluthochdruck nicht nachgewiesen werden.
Der Krach von Flugzeugen, Autos und Eisenbahnen kann demnach das Risiko für Depressionen und Herzschwäche erhöhen, wirkt sich aber nicht auf den Blutdruck aus. Besonders genervt seien Menschen vom ständigen Fluglärm, berichteten die Autoren der Studie NORAH (Noise-Related Annoyance, Cognition and Health) am Donnerstag in Frankfurt. Frühere Untersuchungen kamen zum Teil zu schwerwiegenderen Folgen für die Gesundheit.
Weiterlesen/Quelle:www.rp-online.de/

Chronischer Lärm erhöht Risiko für Depressionen: www.sueddeutsche.de/

Interview

Interview mit Klaus-Dieter May und Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen im Kiezblatt:

Neues ~ Altes zum Fluglärm

Wie sehen das unsere Leserinnen und Leser vom KiEZBLATT?
Seit Jahren werden viele Tausende von Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürger durch den Fluglärm betroffen. Da sich mit dem „Flughafendesaster“ im Süden von Berlin die Situation seit geraumer Zeit sogar noch verschlechtert hat und immer noch kein Ende absehbar ist, hat das KiEZBLATT dem Reinickendorfer Fluglärmgegner Klaus-Dieter May und unserem Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen ein paar Fragen gestellt, was wirklich los ist und ob bürgerschaftliches Engagement an dieser Stelle Sinn macht.

Guten Tag Herr May,
unsere Leserinnen und Leser bewegt natürlich die Frage, was passiert bzw. warum etwas nicht passiert ist. Sie sind ein Gegner von Fluglärm und setzen sich seit Jahren ein. Welche Maßnahmen könnten nach Ihrer Auffassung schon jetzt ergriffen werden, um den Fluglärm zu reduzieren?
Ich denke, dazu ist bereits alles gesagt und gefordert worden:

„Nachtflugverbot von 22-6 Uhr sofort einhalten!

Sofort Flüge nach Schönefeld verlagern!
BER endlich fertigstellen und eröffnen!
Flughafen Tegel schließen!„

Weiterlesen: http://www.kiezblatt.de/

Flughafenerweiterungen:

Rechtswidrige Salami-Taktik?
Die Kapazitäten vieler deutscher Flughäfen werden drastisch erweitert, ohne dass betroffene Anwohner beteiligt werden. Flächenverbrauch, Lärm- und Kerosinbelastung, das muss laut Gesetz in einer Umweltverträglichkeitsprüfung geklärt werden, bei der auch betroffene Anwohner einbezogen werden müssen. Nur: diese Prüfungen finden nicht statt. Der Trick: Die Ausbaumaßnahmen werden in viele kleine Erweiterungsschritte unterteilt, um ein aufwändiges Genehmigungsverfahren zu umgehen – zulasten der Umwelt und der Anwohner. Rechtswidrig nennen das die Europäische Kommission und der Europäische Gerichtshof. Quelle: WDR

Michael Müller zur Tegel-Zukunft:

Senat plant mehr Wohnungsbau auf dem Airport-Gelände

In Reinickendorf, Spandau und Pankow werden im Moment jeden Tag mehr als 300.000 Menschen durch den Fluglärm auch in ihrer Wohnqualität eingeschränkt.

Mehr unter: http://www.berliner-zeitung.de/

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